der Weg zum eigenen Blog

Ich sehe immer wieder tolle Blogs, die aber nicht auf einer eigenen Domain sondern zum Beispiel auf WordPress gehostet werden. Deshalb möchte ich Euch zeigen, wie Ihr günstig zu einer Domain kommt und WordPress selbst installieren könnt. 

Versteht mich nicht falsch, WordPress ist wunderbar und ich verwende es auch selbst. Und auf wordpress.com könnt Ihr schnell und einfach euren Blog erstellen. Und das ganze sogar Gratis. Aber wenn Ihr Eure eigene Domain auf WordPress.com haben wollt, müsst Ihr mindestens 4 Euro im Monat zahlen (Mindestvertragsdauer 12 Monate).

Warum also nicht gleich selbst eine Domain kaufen, WordPress installieren und dann bloggen? Und das um 3 Euro im Monat. Das erste Jahr sogar ab 4,80 Euro. Ich zeige Euch, wie das geht.

1. Domain reservieren

One.com ist einer der günstigsten Webhostern die ich kenne. Und wenn Ihr meinen Link verwendet, spart Ihr Euch sogar weitere 8 Euro.
Hier ein Vergleich, wie viel Euch die Domain das erste Jahr kostet:
Nach dem günstigen ersten Jahr beträgt die Rechnung dann ca. 36 Euro jährlich. Das entspricht 3 Euro im Monat. Der Preis kann je nach Domain variieren.

2. WordPress installieren

One.com bietet wie viele andere Anbieter die Möglichkeit einer „1 Click Installation“. Davon rate ich aber ab, da Ihr Euch dadurch selbst einschränkt. Wenn die Seite mal nicht funktioniert, habt Ihr unter anderem keine Möglichkeit, die wp-config Datei zu bearbeiten, um zu sehen, wo der Fehler liegt. Wer dennoch die 1-Click Installation verwenden möchte, findet auf folgender Seite eine gute Anleitung: homepageanleitung.de

2.1 WordPress runterladen

Ihr könnt Euch auf https://de.wordpress.org entweder gleich die deutsche Version runterladen oder auf wordpress.org die Englische Version. Nach dem Download die Datei entpacken und dann geht’s auch schon zum nächsten Schritt.

2.2 Server vorbereiten

Logged Euch über das Kontrollpanel auf one.com in Euren Account ein. Klickt dann auf PHP & Datenbank – MariaDB. Am Anfang wird die Datenbank vermutlich inaktiv sein. Daher klickt bei MariaDB inaktiv auf den Button Aktivieren. Nachdem ihr auf Aktivieren geklickt habt erscheinen Informationen wie Host,Nachdem ihr auf Aktivieren geklickt habt, Benutzer und Passwort. Diese Informationen benötigt Ihr für die WordPress Installation.

Weiter unten seht ihr noch PHP-Version updaten. Nehmt dort die neueste Version (PHP 7.1).

Schreibt Euch die Daten der technischen Information auf oder öffnet einen neuen Tab oder ein neues Fenster, wenn Ihr zurück zum Kontrollpanel geht. Das Passwort könnt Ihr sichtbar machen, indem Ihr auf das Icon mit dem Auge daneben klickt.

2.3 WordPress auf den Server laden

Ihr könnt den entzippten WordPress Ordner nun entweder per FTP hochladen oder einfach den File Manager von one.com nutzen. In diesem Fall erkläre ich Euch, wie Ihr es mit dem File Manager machen könnt. Klickt auf File Manager. Dann sollte sich ein neues Fenster öffnen. Dieser sieht momentan noch recht leer aus.

Ihr habt nun 2 Möglichkeiten. WordPress entweder direkt ins Stammverzeichnis zu kopieren oder in einen Unterordner. Ich empfehle Euch, WordPress in einen Unterordner zu Installieren. Solltet Ihr das nicht wollen, könnt Ihr direkt bei 2.3.2 weitermachen.

2.3.1 WordPress in Unterverzeichnis installieren

Klickt auf den Pfeil nach unten beim +Hochladen Button und wählt Neuer Ordner aus. Benennt ihn z.B wp oder wordpress. Mit einem Doppelklick öffnet Ihr den Ordner.

2.3.2 WordPress Dateien hochladen

Bevor Ihr die Dateien hoch ladet, macht eine Kopie der wp-config-sample.php Datei und benennt Sie um in wp-config.php. Ladet nun alle Dateien des WordPress Ordners auf den Server.

2.4 WordPress 5 Minuten Installation

Nachdem Ihr die Dateien online gestellt habt geht auf Eure Domain. Wenn Ihr WordPress im eigenen Ordner installiert habt, fügt Ihr am Schluss den Ordnernamen hinzu (z.B http://www.meine-domain.at/wp). Daraufhin kommt Ihr zur berühmten 5 Minuten WordPress Installation.

Fügt nun die Informationen ein, die Ihr bei der Datenbank Erstellung aufgeschrieben habt hier ein. Datenbankname, Benutzer und Passwort und Host entsprechend den Angaben auf one.com. Wenn alles geklappt hat, wurdet Ihr aufgefordert, einen Benutzer anzulegen.

2.5 WordPress im eigenen Ordner

Solltet Ihr WordPress nicht im eigenen Ordner installiert haben, könnt Ihr diesen Schritt überspringen.

Logged Euch in WordPress ein und geht auf Einstellungen. Bei Website-Adresse (URL) entfernt Ihr den Ordner Namen am Schluss. Klickt dann auf Änderungen übernehmen. Danach geht Ihr bei Einstellungen auf Permalinks und klickt auch nochmal auf Änderungen übernehmen (selbst wenn Ihr keine vorgenommen habt).

Zum Schluss müsst Ihr noch die .htaccess Datei und index.php Datei beim one.com File Manager kopieren und ins Stammverzeichnis einfügen.

Markiert die index.php datei und klickt auf bearbeiten.

Ändert folgende Zeile um: require( dirname( __FILE__ ) . '/wp-blog-header.php' ); folgendermaßen um:

require( dirname( __FILE__ ) . '/wp/wp-blog-header.php' );

Wenn Ihr einen anderen Ordnernamen verwendet habt, entsprechend diesen einfügen.

3. WordPress anpassen

Gratulation, Ihr habt WordPress erfolgreich installiert und könnt nun Eure Inhalte einfügen, Anpassungen vornehmen oder Themes installieren. Neben all den zahlreichen Gratis Themes findet könnt Ihr natürlich auch beliebte Themes wie Divi.

3.1 Nützliche Plugins

Angst vor updates? Mit UpdraftPlus könnt Ihr Backups Eurer WordPress Installation machen. Das coole dran, Ihr könnt diese Backups sogar auf Eure Dropbox stellen.

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